Ich wär so gern ein Vampir
Immer wenn ich hier so auf der Bank sitz,
und im Licht der Sonne richtig abschwitz,
wünschte ich mir
ich wär ein Vampir.
Immer wenn ich viel Tsatziki esse,
oder mich im Spiegel lieb vermesse,
wünschte ich mir
ich wär ein Vampir.
(Bridge)
Denn Vampire sind die Könige der Nacht,
Vampire haben irgendwie auch Macht,
auch wenn sie Angst vorm Pflocken haben!
(Refrain)
Ich wär so gern ein Vampir – ohoho!
Ich wär so gern ein Vampir – ohoho!
Ich wär so gern ein Vampir
und dann biss ich dir
in deinen Hals hier.
Wenn mein Bett mal wieder viel zu weich ist,
Mein einziger Bekannter ist mein Dentist,
dann wünschte ich mir,
ich wär ein Vampir.
Wenn mein Cape mir wieder viel zu groß ist,
nachts im Keller wieder mal nichts los ist,
dann wünschte ich mir,
ich wär ein Vampir.
(Bridge)
(Refrain)
(Refrain)
Und wieder haben wir es in die Zeitung geschafft. Ein netter Artikel mit nicht ganz korrekter Bildunterschrift. Wir haben uns die Freiheit genommen, die Personen auf dem Bild mit ihren richtigen Namen zu kennzeichnen.

(Neue Westfälische / 14. April 2009)

Entertainment from dusk till dawn hieß unser Motto: Als wir begannen war es noch hell, und als wir um 22:20 Uhr fertig waren hatten einige die Lampe schon wieder an. Versprechen eingelöst… Nach einer MJesquen Thriller-Tanzeinlage zu Beginn versuchten wir mit immer mehr grotesk anmutenden Impro-Neuschöpfungen die Kamp-Nacht zu durchschaudern: Ein Freeze des Grauens, eine Achterbahn der FSK über ElchYaks oder YakElche (Sven betitelt diese Szene auch gerne als Yak Tales), einem Replay der dunklen Künste über jazzige Cleopatras und charlestönigen Caesaren, ein Zeitreisespiel mit Mme. Rüssël und den Zahnstockflöten von Dr. Borst und seinem Sohne oder einem popeligen Verhör über Fische und/oder Zelten.
Die Zweite Hälfte begann am Besuch-deinen-Vater-auf-der-Arbeit Tag im Transelvanischen Transnodudelsk in welcher des Publikums Zinken Mordlust proklamieren durften. Es fand zwar niemand die Kronjuwelen von wem auch immer, aber trotzdem wurde munter gestorben. Ganz im Gegensatz dazu starb Marlowe heute wieder nicht, sondern er machte seinem Namen als Topklasse Be(st/sch)atter in Kreisen von Spielunkomatisten (oder heisst es Spielunkomatiker?) alle Ehre. Aufgrund der Fortgeschrittenen Zeit mussten wir heute auf ein A spricht B spricht C spricht A verzichten und gingen direkt zum letzten Spiel über: Grauen braucht keinen Namen, Das (Erhältlich bei TimeDeath Music), eine CD mit 25.000 Liedern über Horror und Knackwürste.
Drei Särge und ein totes Bayern
Wie der Kosmetiker, der Geisterbahnerschrecker und der Banker den Blauwal anlockten, konnte leider nicht rekonstruiert werden, dafür hätte man wohl live dabei gewesen sein müssen.
Im Vergleich zu allen FCB-Fans hatten wir den vergnüglicheren Abend und hoffen, dass wir uns beim nächsten Auftritt im Kamp keine 0:4 Niederlage einholen: Am 6. Mai holen wir uns mit zwei Spielern der Steifen Brise echte Profis ins Haus… Ein Abend, den man auf keinen Fall verpassen sollte!
PS: Bereits um 23:49 Uhr hatten wir 100 Mitglieder in unserer VZ-Gruppe… Aber wir wollen weiterhin die 1.000!
Neuigkeiten im Bereich Termine: Die Stereotypen werden an den 1. Niedersächsischen Impro-Meisterschaften in Barsinghausen bei Hannover teilnehmen. Niedersächsisch? Ja, genau! Obwohl wir eine Bielefelder Improgruppe, gebürtig bestehend aus zwei Westfalen und einem Hessen, sind, dürfen wir aufgrund von spontanen Absagen und “Grenznähe” mit um den Titel kämpfen. Dabei sind wir eine von vier Gruppen (Spontaneitäten-Raclette (Barsinghausen), Hirn und Hand (Hannover), Improteus (Osnabrück)) und spielen am Samstag, den 2. Mai ab 19:00 Uhr im Barsinghausener KUBA. Über heimische Fan-Unterstützung würden wir uns dabei genauso freuen, wie am kurz darauf folgenden Heimspiel gegen die Steife Brise aus Hamburg (06. Mai). Wie wir abgeschnitten haben, berichten wir euch dann.
Vorher sehen wir uns jedoch hoffentlich am 8. April im JZ-Kamp zu unserer “Dark Night”…