Monthly Archive for Februar 2009

Poesie: Falsche Liga

In einem Land, in dem dich niemand kennt,
Der nicht von allen Nächten die meisten in Bielefeld pennt,
Ist es keine Schande, wenn man die Dinge, die man tut, auch beim Namen nennt.
Denn ich will im Leben viele Dinge, besonders die verrückten, auch mal wagen,
Und wenns nicht klappt, dann leb ich halt mit Niederlagen.
Man darf halt nur niemals verzagen.
Das führt an manchen Tagen
Auch zu Blamagen.
An andern,
nicht.
Je nachdem,
Was man sich schon im Vorfeld davon verspricht.
Man kann ja nur gewinnen.

www.erfahrung.de

DM leider ohne Stereotypen

Berlin! Berlin! Wir fahren leider dieses Jahr nicht nach Berlin!… Denn dort finden zwischen dem 27.09.2009 und dem 3.10.2009 dieses Jahr die deutschen Meisterschaften im Theatersport ohne Bielefelder Beteiligung statt. Bewerben konnten sich alle Gruppen die seit drei Jahren zusammen auftreten (*hust*); geschafft haben es keine geringeren als 6aufKraut aus Nürnberg, Drama Light aus Mannheim, Emscherblut aus Dortmund, fast food aus München, Für Garderobe keine Haftung (alte Bekannte) aus Wiesbaden, Kaktussen aus Würzburg, Lauter aus Köln, Steife Brise aus Hamburg, Theaterturbine aus Leibzig und natürlich die Gastgebermannschaft von den Gorillas aus der Hauptstadt. Bei so vielen großen Impronamen müssen wir wohl noch ein Jährchen warten… Wer weniger lange warten will kann sicher sein: Die Stereotypen gibt’s schon viel eher. Nämlich am 11.03. im Kamp (leider ohne Moritz, dafür aber) mit Nele und Lisi von den Schmidt’s Katzen aus Hildesheim!

Da gibt’s dann auch unseren neuen schicken Flyer für Spielzeit II|09 (April-Juni), diesmal mit Motto-Show, Star-Gast und anderen Fisitäten.
Es freuen sich auf euch,
Die Stereotypen

Soziale Emanzipation

Wirst du auf Stereotypen reduziert? [A.d.Red.: oder von Stereotypen?]
Bist du öfter leicht verwirrt?
Oder wirst du von Komplexen geplagt?
Hast öfter Mal total verzagt?
Fühlst dich als Opfer im System,
empfindest nichts als angenehm?
Wenn so ein Schicksal dir widerfährt,
dann fahr in die Stadt, und kauf dir “Ein Schwäääääärt!”!

Recap: Jungs gegen Mädchen

shira2

Fünf… vier…. drei….. zwei….. einhundertsechsunddreißig. Genau so viele Zuschauerinnen haben uns am 11. Februar zum ersten “Heimspiel” die Daumen (erfolgreich) gehalten, und wir danken jeder einzelnen dafür. Nach einem klaren, lauteren, unanfechtbaren 18:16 (?) bleiben die Stereotypen zu Hause ungeschlagen. Viel mussten wir dafür nicht tun. Dafür hat Roger, die charmante, leicht selbstverliebte, von Dyskalkulie (oder zumindest Spiegel-Trauma) geplagte, aber dennoch faire Schiedsrichterin und Moderatorin gesorgt. Mona Tawussi konnte daran auch nichts ändern, sie musste leider absagen… Dafür sprang Ilka aus Hannover ein. Hat aber auch nix gebracht. :P

maedchen

Davon ahnten die Herausforderinnen jedoch während des ersten Spiels noch nichts: Wachsen und Schrumpfen begann im Aufzug, und schlich sich wertungs- aber nicht verwirrungsfrei durch venedische Kneipen und Militär-Tanzkurse bis zurück in den Schacht. Da musste Sven Moritz und mir schonmal den Ton angeben, damit wir überhaupt wussten was Sache ist. Nach diesem kleinen Warum-Up haben alle Schauspielerinnen vergeblich versucht, eine Handstaubsaugerin zu besingen, stattdessen funkte (funky, nicht Funken) die Klingel, hüpfte die Kommunikationsköfferin, und entdeckte Sonja ihre heimliche Leidenschaft für fegende KnackÄ*****innen. Danach durften dann beide TeamInnen angeben. Die Jungs “Ein Schwäääääärt!” spricht den Römer spricht die Römerin sprich: die Frau (wenn Marvin denn aufpasst), und die Mädchen eine Großkühlschrank-Suppenaufsichts Szene in schließlich weniger als 3 Sekundinnen. Respektabel.

Immer wieder schusterte uns der sympathische Roger (der Svens Bruder hätte sein können) ganz dezent und heimlich Punkte zu, so konnten wir beruhigt in die Pause gehen.

frauenversteher

Die Zweite Hälfte ist genauso schnell erzählt, wie sie vorbei war: Des A-Turms Kern ist eben kein Kindergeschrei, sofern man gut verhütet, und selbst wenn nicht sollte man hinterher wenigstens aufpassen, welche DVDs die Kinder so schauen, um sicher zu gehen, damit sich nicht gleich jemand totlacht. Und falls sich ein Mann totlachte – so wissen wir ebenfalls seit gestern – ist das kaum schlimm, denn wenn es nach Nele, Sonja und Ilka geht, ist unser Jahrtausend eh vorbei. “Klär du das Schatz! *grübel* HALT! Moment, natürlich kläre ich das selber!” ist ein Satz, den wir ab jetzt immer häufiger von unseren Frauen zu hören bekommen werden. Und natürlich sind ab nun die Anredinnen immer häufiger auch in die weibliche Förmin gesetzt :) . Nach dieser Politik-Geschichts-Stunde wurde es wieder Quantenphysikalisch: Zwei Räume, 4 Leute, Eine Fliege, Ein Tresor, und eine ominöse Gestalt namens Joe werden seit dem in Pretoria, Johannesburg und Kapstadt gesucht. Das Musical erklärst du bitte Sven, die Beziehungen hier übersteigen meine Vorstellungskraft. Irgendwas mit doppeltes Lottchen und lustigen Flippers im Arktischen Meer oder so…

jump

Zum Abschluss bleibt zu sagen: Danke an alle Schauspielerinnen, Danke Marli und Volkmar, Danke Publikum, wir lieben euch alle! Besonders dich, Bielefeld… solange man nicht in dir wohnt.

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel: Nele kommt schon ganz bald wieder (Eltern auch?), und bringt noch eine Freundin mit: Am 11. März verlieren wir Moritz zwar ans Latinum aber die restlichen Stereotypen spielen eine herzerweichende Impro-Show voller Musik und Gefühl mit (nicht gegen) die Schmidt’s Katzen aus Hildesheim. Bringt Freunde mit, und gute Ideen.

Bis bald,
euer Marvin

PS: Ausführlich genug, SVEN?