Sommerpause

Sommer, Sonne, Grillen – und trotzdem war das Kamp proppevoll. Wie toll! Unsere unbeschreibliche Freude und Dankbarkeit darüber zeigen unsere spontanen Körperhaltungen auf dem Foto. Dankbarkeit auch über die absolvierte Spielzeit 09/10 und darüber, dass wir einen Abend zum dritten Mal mit einem Kansas City Shuffle eröffnen durften.

Nicht im Bermudadreieck und nicht im Wunderland, sondern in der Vatikanstadt 2400, zwischen Peters-Pool, Shopping-Mall und Arche-Zooah spielten wir uns beinahe um Kopf und Verstand. Gorm und seine Frau, die schon länger keine Raketenanzüge mehr verkauft hatten, wollten plötzlich nicht mehr nach Deutschland (zu den Wölfen in den Teutoburger Wald), sondern sich besser kennenlernen. Luke (16) und sein – Überraschung! – Vater Pater Peter Bernhard (Schwimmmeister) diskutierten heiss über die verschüttgegangene Übersetzung der Bibel (“du sollst deinen Nächsten li…?”) und wollten Jaguar-Babys liebhaben, beerdigen oder befreien. X8RL3 wurde prompt zu Rob und versuchte sich im Laufe der Geschichte sowohl daran Theken und derart Möbel zu putzen als auch Emotionen zu lesen. Peinlich kennt er jetzt schon. Nachdem Gorm und Carola sich endlich mal über Susanne unterhalten hatten geht’s ab auf die Wolke, wo sich statt eines Selbsmordes ein Heiratsantrag anbahnt. Der Papst – sehr erfreut darüber endlich mal wieder ein Heten-Pärchen in die Finger bekommen zu haben – vermählt die beiden auf dem Papa-Boot (mit Triple-Surround-System *woohoo*) und reist um die Welt (oder so). Lukas bringt das Jaguar-Baby zum Scheiterhaufen, Rob lernt schwimmen, Pater Peter Bernhard pfeifft Beckenrandspringer an… Geschichte zu Ende? Das Orakel hat gesprochen: HONDOM!

Nach so viel Schwermut, Tragik und Sinnhaftigkeit konnte die zweite Hälfte nur quatschig und sinnbefreit werden:
Ein Replay der hohen Künste mit zwei Transsexuellen Endzeitpredigern in einer Säulenhalle, ein Fetthaar-Drama zweier Kunden eines Instant-Kaffee-Friseurs mit Gedanken die sprechen konnten, eine A-B-C-A Synchro auf dem Schrubb-Deck im Bermuda-Dreieck und zum Schluss unser Einstimmen auf die Weltmeisterschaft: ruhiger, holländischer Country-Western (“Wir sind Holländer mit Herz und Käse”), schizophrene ghanaische Polka (“Ghana Wird weltMeister!”) und kopfzerreissende italienische Metal-Folklore machten zum Schluss Lust auf mehr. Aber jetzt ist ja erstmal Sommerpause.

Gedulden müsst ihr euch bis zum 8. September. Dann sind wir mit neuen Ideen zurück aus der Sommerpause, zurück im Kamp.

Diese Spielzeit war wirklich was ganz besonderes.
Danke Publikum, Danke Kamp, Danke Kasse, Licht und Crew, Danke Daniel, Danke Danke und Danke Du.

2 Kommentare zu “Sommerpause”


  • Ghana wird Weltmeister, ich habe ja nicht dran geglaubt, aber heute der Sieg…
    Moritz ist der Wahrsager überhaupt!
    Vielen Dank für den schönen abend

    … dennoch muss ich ein wenig Kritik loswerden, der Kansas City Shuffle hat immer die Tendenz zur langatmigkeit es war wieder gut! Aber ihr wart schon deutlich besser! :)

  • Ghana wird Weltmeister, Ghana wird Weltmeister.
    Danke für den tollen Ohrwurm den ich schon seid gestern Abend habe…

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