Monthly Archive for März 2009

Replay der hohen Künste

Schon wieder ein Auswärtssieg

Nach 263 km Fahrt, 48 dämlichen Impro-Autofahrt-Belustigungs-Spielen und einem kurzen Stop in Dedensen-Gümmer (Zustieg für Undercover-Katze Nele) kamen die Stereotypen am Freitag den 13. ohne Panne in Hamburg-Altona an. Kurz nach Betreten der BiB wurden wir herzlich von unseren Freunden der Gruppe Stadtgespräch in Empfang genommen. Als um 20:00 Uhr Ralf den Abend einläutete hatten sich bereits gut 100 Leute eingefunden um dem Theatersport Match beizuwohnen. Laura, Iris und Christian hießen die Gastgeber-SpielerInnen, Dominik griff in die Tasten, und Nele vertrat Moritz für die Stereotypen.

collage-hamburg

Fotos: Birgit Kuntz; Ort: BiB Altona-Nord

Nach dem wertungsfreien Einstieg durch einen Quantensprung wussten wir sofort deutlich mehr über Quietscheentchen, Kleingeldverschlucker und Diamantenschmuggel. Anschließend wurde jede Freundschaft vergessen: Das Publikum entschied mit gelben, türkisen und roten Karten über 1, 3 oder 5 Punkte für die Schauspieler. Es folgten 5 Herausvorderungen:

Fommes und Fungee-Fumping vs. reimende Unterhaltungsurlauber
French Triangle (Hipp, Fuchs und (?)) vs. Das Möhrenfeld in Bielefeld
Küsschenfreie Rote Beete vs. Hänsel und Gretel mit Altpapier
DSDSBestatter vs. Emo8 mit Petra und Fleischlastiger Erziehung
OWL-Nordpol-Schneemannwettbauen vs. goldene Zahnbürsten

Als gemeinsames Werk werden das Lied über den blauen Textmarker und das One-Voice-Spiel mit dem Kühltruhemalheur in die Geschichte eingehen, ähnlich wie die erste Impro-WM Oslo neunzehnhundertzweiundnochwas.

Fazit: Toller Abend, Tolle Gastgeber, Tolles Publikum, Tolle extra aus OWL-Angereiste Fans (2+2). (Und: Wir haben gewonnen ;-) )

Hamburg, wir kommen wieder!

Stereotyper Heimatabend

Fotos vom Auftritt am 11.03.

(Fotos: Daniel Burchot)

Ein dutzend dutzend Zuschauer hatten sich am 11. März im Kamp eingefunden, um mit uns (leider ohne Moritz) einen stereotypen Heimatabend zu erleben. Primeln und Röschen schmückten die Bühne genauso wie Nele und Lisi aus Hildesheim. Zwei großartige Frauen, zwei großartige Musiker (Jannis Kaffka und Blue Sid), Sven und ich hatten kaum Mühe ein tolles Publikum in Stimmung zu bringen.

Nach meiner Anheiz-Akkordeon-Jodel-Einlage gab es kein Halten mehr: Das Abwrackprämien-Klickspiel, welches sehr erhellende Informationen zur Funktionsweise von Gehirnen brachte, war der Anfang. Danach erzählten wir eine Geschichte über Erdbeerpflück-Traditionsunternehmen mit Susannelein mitsamt gesungenen Gedanken, ein holländisches Quadrat mit Hamstern, Schwiegertanten in Schränken, Schnarcho-Pax Problemlösetechniken, Legodrachen und ein Replay der hohen Künste in welchem Tina (ein sehr talentfreies Popstar-Görl) trotz Papis “Yes you can!”-Motivationsversuchen nur durch das ausreichende Kleingeld in die Musical-Akademie aufgenommen wurde. Die Pause brachte den meisten nicht nur ein kühles Blondes, sondern auch einigen Schauspielern leichte Gedächtnislücken.

Fotos vom 11.03.

So hieß in der zweiten Hälfte des Susanneleins Karl-Heinz plötzlich Bernd, in einer 4er-Synchro fiel der Förster in ein Loch ohne gescheites Ende und Pfeiffenrauch-Marathone gerieten aufgrund tierschutztechnischer Ungereimtheiten ins Zwielicht. Und zum Schluss? Redete plötzlich alles nur noch von Glücksbärchis.

Dank zweier Musiker, zwei tollen Gast-Frauen und lauter guten Vorgaben aus dem Publikum würde ich mich ohne rot zu werden dazu hinreißen lassen, dieses “Feuerwerk der Pointen”, den “Angriff auf das Zwerchfell” oder das “Lachen bis der Arzt kommt” als meinen Lieblings-Auftritt im Kamp zu bezeichnen.

Am 8. April folgt die “Dark Night”, mit alles anderem als heimatabendlichen Geschichten – und endlich wieder mit allen drei Stereotypen. Im Mai folgt der nächste Theatersportabend: Ein Match gegen die Profis von der Steifen Brise. Wir freuen uns auf euch, denn ohne euch wären wir nichts.

Bis bald,
Eure Stereotypen – Marvin, Moritz und Sven

444 Jodler und Jauchzeter aus der Steiermark

Ja in der Großstadt da gibt’s Kultur satt,
Aber eines hamma hier noch nicht:
Ne Improgruppe die die Sprache spricht,
Auf die in Bayern niemand gern verzicht.

Ja so ein Heimatabend ist scho sehr erlabend,
Mei und endlich hamma sowas a,
In Bielefeld. Von wem? Des ist doch klar,
Jetzt sagt es ma,
Wer ist es na?

Hollera di dudel dudel dö,
Trallehe du düdel dödel da,
Die Stereotypen ist doch klar!

Im März hört jeder Bauer schlaue Gassenhauer
Wenn er hier im Kamp heut Abend sitzt,
Und seine Ohren dann auch manchmal spitzt,
Und nicht zu Hause liegt; vorm Fernseher schwitzt.

Zwei tolle Musikär, zwei Typen wie ein Bär,
Zwei hübsche Mädels hier aus Hildesheim.
Ja dieser Auftritt der wird sicher fein,
Wer richtets aus?
Wer mag des sein?

Hollera di dudel dudel dö,
Trallehe du düdel dödel da,
Die Stereotypen ist doch klar!

Hollera di dudel dudel dö,
Trallehe du düdel dödel da,
Die Stereotypen ist doch klar!