Monthly Archive for Januar 2009

Die Stereotypen im Radio

Die Stereotypen waren zu Gast beim Campusradio. Was sie dort gesagt haben, könnt ihr in diesem Podcast hören:

 
icon for podpress  Die Stereotypen bei Radio Hertz [7:58m]: Play Now | Play in Popup | Download

Hollys Jobs

Eine Holunderbeere, ging auf die lange Reise,
sie war nicht mehr die jüngste, gar war sie reif und weise.
Sie wollte einmal sehen,
ein niemand konnts verstehen,
Den Newsticker von Heise.

Ja, Holly wollte wissen – denn sie war Aktionär -
Wies um den Steve den Jobs, heut früh bestellet wär.
Mac Aktien sind sensibel,
so stehts schon in der Bibel,
Das wissen Bull’ und Bär. 

So trugen große Schritte, das kleine Beerchen fort
zum Internet-Caféchen, in ihrem Nachbarort.
Doch konnte sie nichts löhnen,
Sie fing schon an zu stöhnen,
Als da geschah ein Mord.

Das Opfer war Herr Stachel, ein Lytchee-Admiral,
der sich auf ebay-Deutschland, als Top-Käufer empfahl.
Der Täter? War der gleiche!
War Mörder und auch Leiche!
Solch Mordfall heißt “Schakal”.

Er wurde schlecht bewertet, das widersprach ihm sehr,
sein Image war geblendet, da nahm er sein Gewehr.
Er schloß das Fenster,
sah Gespenster.
Und sprach “Sch’a ka l”ust mehr.

“Was Stachel hier erlebte,” so wundert Holly sich,
“Das gäb es alles ohne das I-net sicher nicht.
Dann gäbs auch Apple nimmer,
und kein Bildschirm-Geflimmer!”
als sie von dannen schlich.

Sie schlich bis hinter Effeln, im Soester Hinterland,
von dort aus hat sie alle, Computer abgebrannt.
Das stärkt den Einzelhandel.
Danach ne Flasch Zinfandel.
Das ist der letzte Stand.

Ob Holly in den Himmel, zum heilgen Vater kam?
Ich hoffs, denn alles andre, wär von ihm ziemlich arm.
Sie starb zwei Wochen später,
als Welt-Untechnik-Retter.
Ein Beerchen halt, mit Charme.
 

MM01|09

11. Februar 09: Jungs gegen Mädchen

»Jungs gegen Mädchen« lautet das Motto am 11. Februar ab 20 Uhr im Jugendzentrum Kamp. An diesem Abend empfangen die Stereotypen drei befreundete Schauspielerinnen aus Hamburg, Hildesheim und Hannover. Die drei von weit her angereisten Mädchen tun sich zusammen, um die Bielefelder Jungs aus ihrer Burg zu locken und zu einem spannenden Improtheatermatch herauszufordern.

Der Ausgang des Aufeinandertreffens liegt dabei in den Händen des Publikums. Das darf in mehreren Runden und nach einer bunten Auswahl von Improspielen durch lautes Applaudieren Punkte für die jeweils beste Performance vergeben und so seine persönlichen SiegerInnen küren.

Wer gewinnt? Jungs oder Mädchen? Am Ende gewinnen alle, denn auch dieser Abend mit den Stereotypen und ihren Gästen verspricht jede Menge knackiger Unterhaltung.

Wann?
Mittwoch, 11. Februar 2009, um 20 Uhr (Einlass ab 19 Uhr)

Wo?
JZ Kamp, Niedermühlenkamp 43, 33604 Bielefeld

Wie viel?
5 Euro (pro Person)

Wir freuen uns auf euch!
Die Stereotypen

14. Januar / Kamp-Premiere / Kansas City Shuffle

An dieser Stelle möchten wir euch, liebe Zuschauer des gestrigen Improabends, ein dickes Dankeschön aussprechen. Es war fantastisch vor so vielen gut gelaunten und aufmerksamen Improfans spielen zu dürfen. Marvin hat sich alle Zeit der Welt genommen und den Abend tastaturschriftlich Revue passieren lassen:

    Das frohe neue Jahr begann für uns mit einer gehörigen Portion Lampenfieber und gleich drei neuen Dimensionen in unserem Spiel: Neue Bühne, Neues Format, Neue Lichtmöglichkeiten. Zum ersten Mal auf einer überfußknöchelhohen Bühne, knapp 10 Tische und gut 100 besetzte Stühle im Publikum, 12 Regler fürs Licht und Mikros für den Gesang gaben uns für die Premiere schon im Vorfeld ein gutes Gefühl. So konnten wir auf der Bühne, die sich jetzt sogar schon fast ein bisschen wie “Zu Hause” anfühlt, beginnen:
    Die Warm-UP Publikums-Pantomime offenbarte einige Schauspieltalente, der Toaster war eine erfrischende Alternative zum Freeze und natürlich ließ auch die erste obszöne Vorgabe des Jahres nicht lange auf sich warten, und so versuchte der stereotyp spanisch, ständig wechselnde Experte seinem Übersetzer die Funktionsweise der Fliegenbesamungsmaschine zu erklären… Was Frösche damit zu tun haben bleibt ungelöst. Das Frösche zudem so ähnlich aussehen, wie grüne Ballparadies-Bälle ist Kroko-Crock, Kassiererin und Prodiac-Mensch auch schnurz. Hauptsache bei Moritz’ Typewriter rollen die Köpfe. Als Kontrast dazu folgte die moralisch gänzlich legitime Szene vom Technik verfluchenden Fahrkartenkontrolleur.
    Nach diesem kleinen Eingeplänkel à la Show fuhren wir auf mit dem lang erwarteten, oft kopierten, selten erreichten Kansas City Shuffle. Die Geschichte im Einzelnen zu erklären führt zu weit, ich sag nur: Stonehenge, Blutsbrüder, Riechkolben, Berghotel, Drillings-Wunder, Lottogewinn, Prof. F. Schlock, Brian (2000 B 2000 BC), Papamobil, Fallschirmjägerchen, Schnüffelaltar, flötespielender Presslufthammer und Liebe für die Welt.
    Feedback zum neuen Format darf gerne ins Gästebuch gespamt werden, über die Schlussszene unter dem Eiffelturm reden wir einfach gar nicht mehr.
    Jetzt freue ich mich jedenfalls riesig auf Februar, denn, wenn alles klappt, erwarten wir ungeschlagenen Typen als Frauengegner zum ersten Heimspiel nicht nur die 2006er Bielefelder Theaterzelt-Maeströse Mona Tawussi aus Hamburg, sondern auch die gewiefte, großartige Nele Kießling aus Hildesheim und die Überraschungsfrau Sonja Thöneböhn aus Hannover. Ich würde mich freuen viele von euch dort wiederzusehen. Euer Marvin

Vorbildlich, Marvin! Dafür bekommst du an dieser Stelle von mir, und sicherlich auch von Moritz, den unheimlich wertvollen und unheimlich imaginären Auftrittstagebuchschreiboscar. Tatatataaaaaaaaaaaaaa! :)

Sollte jemand von euch zufällig ebenfalls geknipst haben, mailt uns doch bitte eure Fotos, dann veröffentlichen wir sie auf diesem Blog. Den ersten Presseartikel zu unserer Premiere findet ihr HIER.

Bis zum nächsten Mal, wenn es wieder heißt: Wir machen Improtheater und das nicht zum ersten Mal, wir sind die Stereotypen und eindeutig erste Wahl! Uuuuuuuuiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii!

Die Stereotypen / Mittwoch, 11. Februar 2009, 20 Uhr / JZ Kamp