(Zusammenfassung und Fortsetzung der Szene vom 19.12.2008)
Der Katzmann hat keine leichte Kindheit gehabt, aber er wollte immer schon groß rauskommen. Da er einen Job im Varieté entschieden ablehnte, begonn er eine Karriere als Theaterschauspieler. Jahre später, spielte der Katzmann immer und immer wieder die selbe Rolle in einem kleinen, privaten Theater (in Wanneeickel). Es war ein Musik- und Tanz-Theaerstück über Leben und Tod, in der ein seltsam anmutender Doppelsarg die Bühne während der gesamten Zeit schmückte. Das dringende Bedürfnis, aus dieser Einöde auszubrechen, veranlasste den Katzmann eines Abends, seine heimliche Liebe und Schauspielkollegin, die Maus, in einen konspirativen Fluchtplan einzuweihen. Leider bekam der Theaterleiter, der Qual, alles bereits im Vorfeld von einem Hausmeister-Azubi gesteckt und konnte sich im Moment der Planschmiedung im Doppelsarg verstecken. In einem geeigneten Moment brach er aus dem knarrenden Sarg aus, und stellte die beiden zur Rede.
(soweit, so logisch. Das Quietscheentchen-Ende ist das Alternative von der Bonus-DVD, hier nun die ganze Wahrheit)
Der Qual nahm die Maus gefangen und drohte dem Katzmann, sie zu töten, sobald er Wanneickel verliesse. Daraufhin ersetzte der Qual die Rolle der Maus durch die Iltissin (keine angenehme Zeitgenössin!)… Tage und Monate der Knechtschaft zogen ins Land, bis der Katzmann zufällig einige Pikante Details über die Kindheit des Quals aus dem Hausmeister-Azubi herausquetschen konnte. Den Qual überkommt nämlich eine ausgeprägte Hyperaktivität, sobald man ihn vor eine Wahl stellt (Das ist auch der Grund, warum der Qual nur einen Grundschulabschluss hat, da er mit dem nordrhein-westfälischen Schulsystem nicht zurecht kam). Der Katzmann wartete bis zur letzten Vorstellung vor Weihnachten (um das Wohlbefinden der Maus kümmerte sich indes heimlich der schusselige Azubi), und erwartete sehnlich den Wanneeickler-Hobbytheater-Belegschafts-Glühweinumtrunk in der Gardrobe. Es war keine besonders gute Vorstellung (kein Wunder bei all der Aufregung). Jedoch schien der Plan zu funktionieren: Der gutbestochene Azubi, der für die Errichtung des Buffets zuständig war, hatte vom Katzmann den Auftrag bekommen, heimlich eine zweite Sorte Plätzchen auf den Teller zu schmuggeln… “Vielen Dank für das tolle Jahr, mit dem Tollen Stück über Leben und Tod, Danke Sarg, danke Iltissin, tolles Odeur, danke Katzmann *grrrr*, danke Azubi, das Buffet ist eröffnet!” (er sprach wie jedes Jahr Buffet nicht büfee sondern buffet aus). Am Keksteller angekommen erblickte der Qual die Wahl, schwenkte seinen Blick erst langsam, dann immer schneller von Kekssorte zu Kekssorte, bis sein Kopf explodierte. Im Kopf war neben einem Gehirn auch der Schlüssel zum Mause-Verließ (Wie er dahin kam ist Teil von “Qual Begins”, dem Zweiten Teil der Qual-Trilogie). Schnell rettet, und heiratet der Katzmann nun die Maus. In der letzten Szene wird klar, dass der Qual gar nicht tot ist, sondern im urigen Doppelsarg bereits wiedergeboren ist.
Ende Teil I



