Ganz schön aufgeregt waren wir vor unserem ersten autonomen Auftritt. Die nagelneuen Polos übergestreift wagten wir uns auf die Bühne und versuchten uns am erstmaligen, stereotypen Improvisieren zu dritt. Zu viert genauer gesagt, denn unser Lieblingsmusiker Sid griff virtuos in die Tasten. Die Erste Hälfte verlief wie erwartet, Improshow as usual. Nach einigen Startschwierigkeiten wurden wir immer besser und wagten in der zweiten Hälfte sogar einen Langform-Verschnitt: Best-Scene. Drei Szenen jagten sich durch die Spielzeit, bis nur noch eine übrig blieb. Ein mittelalterlicher Mönch auf der Suche nach der wahren Liebe verfranste sich in Mittelhochdeutsch, ein vermeintlich glücklicher Ehemann wusste nach Jahren der Ehe nicht mehr, wohin mit den ungeliebten Butterbroten, und eine dritte Szene ist mir gänzlich entfallen. Sehr wirres Editieren führte dazu, das bald niemand mehr folgen konnte. Trotzdem haben alle gelacht. Ein voller Erfolg.
Nächste Auftritte
- 8. September, 2o Uhr, Kamp
Zitat der Woche
- Es ist nicht Deine Aufgabe, deine tollen Ideen einzubringen.
Es ist Deine Aufgabe, aus den blöden Ideen der Anderen was Tolles zu machen. -
Del Close
Über uns:
"Das kann ja heiter werden!"... denken wir uns auf der Bühne genauso wie ihr davor, denn unser Motto lautet:
Bei uns hat der Zuschauer immer ein Wörtchen mitzureden.
Die Stereotypen stehen für langjährige Erfahrung in Impro-Schauspiel, Impro-Gesang, Impro-Dichtung und sogar Impro-Tanz. Mehr Infos
Unser Portfolio und Referenzen



