Gütersloh macht jetzt Impro-Urlaub!
Ein letztes Mal vor der Sommerpause wurde am Mittwoch in der Weberei mit Feuersalamandern geschossen, von italienischen Rumänen in Windflöte Blut gespendet und mit bösbärtigen Biraten beine lustige Lernsehserie laufgezeichnet. Das Maurer morgens um zehn mit dem Knoppers in der Hand reimen, war da eine ganz andere Geschichte. Alltag in Deutschland eben. Genauso wie die beiden Jungs im Bad, von denen einer Dank der lieben Anna im Publikum nicht mal mehr selber sprechen musste.
Den blutigen Spargel erwähnen wir an dieser Stelle nicht, denn das wäre zu brutal. Nein, wir reden lieber über Schuhe, die aus dem Publikum bei der Bitte um mitgebrachte Gegenstände auf die Bühne flogen. Zwei Schauspieler, vier Gegenstände, sechs Rollen – das konnte nur chaotisch werden. Ja, chaotisch trifft den Nagel auf den Kopf. Auch an der Kirchentür. Denn schon Luther wusste: “Wohl dem, der am Ende eine Hexe hat, die er verbrennen kann.”
Ach ja, was aus dem armen WG-Mitbewohner von Klaus geworden ist, dasch weisch niemand nicht. Bestimmt lebt er noch. Hinter seiner Mauer mit einem Knoppers in der Hand, das ihm der zwölfjährige Ton-Toni geschenkt hat. Der hatte zwar keine Eltern, dafür aber viel Geld und einen Porsche. Und genauso schnell wie der Porsche war dann auch der Abend vorbei.
Weiter geht’s in der Weberei am 28. September, wie gewohnt der vierte Mittwoch im Monat. Oder war es der Neunte? Die Antwort darauf dürft ihr euch selbst geben.
PS: Die Adresse von Musikhäuptling Bullshit schreibt sich übrigens www.bluesid.de.



