Liebe Bielefelderinnen und Bielefelder,
im Herbst 2008 standen wir, drei visionäre Studenten mit Ideen aber ohne Rückhalt, vor den Türen des Kamps und baten um Obdach. Wir erzählten von unseren Plänen, mit Improvisationstheater monatlich auftreten zu wollen, und erfuhren eine Unterstützung die man sich besser nicht hätte wünschen können.
Keiner kann sagen, was aus uns geworden wäre, wenn wir damals woanders geklopft hätten. Aber wir sind uns ganz sicher, dass besonders auch die fabelhafte Unterstützung des Kulturkombinats in Bereichen wie Vertrauen, Organisation, Werbung und Betreuung dazu geführt hat, dass Wir – als Bielefelder Künstler – jetzt einmal im Monat rund 150 Zuschauern einen unvergesslichen Abend bereiten können.
Das Kamp hat uns so viel geholfen – jetzt sind wir dran:
Die alternative Jugendkultur in Bielefeld darf nicht weiter geschwächt werden! Wir wünschen uns eine faire Lösung zwischen Falken und Kulturkombinat Kamp, bei der am Ende beide gewinnen. Wir fordern jetzt Initiative der Verantwortlichen, Beteiligten und der Politik, schnell nach einer geeigneten Lösung zu suchen.
Denn ohne Kamp, verlieren viele ein Zuhause.
Ohne Kamp verpassen wir viele Chancen.
Ohne Kamp geht eine Ära zu Ende.
Und dass dürfen und wollen wir nicht zulassen.
Hoffnungsvoll,
Die Stereotypen
Marvin Meinold, Moritz Schmidt-Degenhard und Sven Stickling
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